Wipak arbeitet kontinuierlich an neuen Geschäftsmodellen, um die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette zu optimieren. 

Integrierte Prozesse und Kooperationen sind essentielle Voraussetzungen, um eine nachhaltige Zukunft zu sichern und die Bedürfnisse der Kunden und Verbraucher gleichermaßen zu erfüllen.

Die Betrachtung des Lebenszyklus von Verpackungen, die Bestimmung der Umwelteinflüsse neuer Konzepte und die Berücksichtigung verschiedener Nachhaltigkeitsfaktoren ermöglicht es uns verantwortungsvoll mit den Ressourcen umzugehen.

Der klimaneutrale Standbodenbeutel

Beispiel für ein neues Geschäftsmodell

Für den Fleischwarenproduzenten Mar-Ko analysierte Wipak mehrere Verpackungskonzepte. Ziel war der Vergleich der Umweltauswirkungen. Dabei wurden alle wichtigen Lebenszyklusphasen der Verpackungsfolien betrachtet – von den Rohstoffen über die Herstellung bis zur Entsorgung. Mit einem neuen, speziell für Mar-Ko entwickelten Papierverbund kann das Treibhauspotenzial im Vergleich zur Kunststofflösung um fast 40 Prozent verringert werden. Die Kombi-Lösung benötigt zudem etwa ein Drittel weniger Energie aus fossilen Brennstoffen.

Das Ergebnis

Mar-Ko ersetzte 2016 die metallisierte Kunststoffverpackung durch den nachhaltigen Papierverbund. In einem zweiten Schritt konnten die produktbezogenen CO2-Äq. Emissionen 2017 mit der prämierten Wipak ProDirect®-Technologie – Druck der Papierverbunde im Digital Inkjet Verfahren – nochmals deutlich gesenkt werden. Die verbleibenden CO2-Äq. Emissionen werden durch ein lokales Klimaschutzprojekt „Waldschutz im Harz“ ausgeglichen.