Intravenöse (IV) Flüssigkeiten wie Kolloide, Kristalloide, Blutprodukte und sauerstofftragende Lösungen sind chemisch hergestellte Lösungen, die dem Patienten verabreicht werden. Sie sind auf die Bedürfnisse des Körpers zugeschnitten und werden verwendet, um verlorene Flüssigkeiten, Zucker, Salze, Fette und andere für den menschlichen Körper lebenswichtige Stoffe zu ersetzen und/oder bei der Verabreichung von IV-Medikamenten zu helfen. 

Der IV-Flüssigkeitsbeutel verfügt über eine Medikamenten- einspritzöffnung und eine Verabreichungsschnittstelle. Beide Anschlüsse befinden sich, wenn er aufrecht gehalten wird, auf der Unterseite des IV-Beutels. Die Medikamenteneinspritzöffnung ermöglicht die Injektion von Medikamenten in die Flüssigkeit durch einen Pflegedienst. Der Port des Administrationssets empfängt den Spike vom IV-Verabreichungsset (IV-Schlauch).

Die meisten IV-Flüssigkeiten werden in weichen Plastik- oder Vinylbeuteln verschiedener Größen von 10 bis 3.000 ml verpackt. Die gängigsten Kunststofflösungen für Primärbeutel sind entweder auf PVC- oder Polypropylenbasis. Für die Sekundärverpackung wird die Verpackung in der Regel entweder aus PP oder einem PP/PA-Material hergestellt. Wird eine höhere Barriere benötigt, sind Verpackungslösungen mit SiOx- oder AlOx-Schichten erhältlich, welche eine Barriere für die Materialien bilden. Da IV-Flüssigkeiten fast ausschließlich durch Dampf sterilisiert werden, müssen die Materialien Temperaturen von 110-125 °C / 230-260 °F sehr gut widerstehen können.

Zuverlässige Sterilität durch unsere Umverpackungsfolien

Wipak bietet sowohl Standard- als auch Hochbarriere-IV-Verpackungslösungen an, welche Sterilisation, Transport, Lagerung und handlungsbedingte Brüche widerstehen. Unsere Produkte sind PVC-frei.

Anstelle von SiOx- und AlOx-Materialien, die bei Handhabung und Transport leicht brechen, basiert die Wipak-Lösung auf einer EVOH-Schicht und einer speziellen Produktionstechnik, die eine schnelle Barrierewiederherstellung nach der Sterilisation ermöglicht. Der größte Vorteil ist, dass das Material keine Nadellöcher in der Verpackung zulässt, welche die Wirksamkeit des Produktes im Inneren beeinträchtigen könnten.

Für den Hersteller bedeutet dies weniger Reklamationen im Zusammenhang mit defekten Verpackungen. Krankenschwestern haben am Ende weniger unbenutzte Verpackungen und die Patienten genießen mehr Sicherheit.